LEADER

Was ist LEADER?

LEADER ist ein Förderprogramm der Europäischen Union und des Freistaats Bayern mit dem Ziel, die ländlichen Regionen weiter zu entwickeln sowie wirtschaftlich, sozial und kulturell zu stärken.
Die Abkürzung LEADER steht für “Liason entre actions de developement de l’economie rurale”, was so viel bedeutet wie “Verbindung von Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft”. Seit Beginn der 90-er Jahre unterstützt die Europäische Union über LEADER modellhafte und innovative Projekte und das auch finanziell. In den bisher 58 LEADER-Regionen Bayerns wird dieses Programm seit Jahren erfolgreich angewendet und führte zu zahlreichen positiven Projekten und Ergebnissen.

Ziele von LEADER

LEADER ist ein gebietsbezogener Entwicklungsansatz, der auf dem Grundgedanken aufbaut, dass jede Region eigene Besonderheiten und Potenziale besitzt, die es als Chance für ein eigenständiges Profil und eine stärkere Identifikation der Bevölkerung mit ihrer Region zu entdecken und zu entwickeln gilt.

Ziele von LEADER sind:

  • eigenständige (Weiter-)Entwicklung einer Region
  • nachhaltige Stärkung der regionalen Wertschöpfung
  • neue Wege und kreative Ansätze, um die vorhandenen Potentiale nutzen zu können
  • Vernetzung und partnerschaftliche Zusammenarbeit von Land-/Forstwirtschaft, Naturschutz, Tourismus, Handwerk, Gastronomie, Gewerbe und Wirtschaft

Pressemitteilung

LAG „Region an der Romantischen Straße“ – Ambitionierten Zeitplan eingehalten

Die Lokale Aktionsgruppe „Region an der Romantischen Straße“ hat eine weitere Hürde geschafft zur Aufnahme in die neue EU- LEADER -Förderperiode 2014 bis 2020. Am 28. November haben der erste Vorsitzende der LAG Herbert Lindörfer, seine beiden Stellvertreter Johannes Hellenschmidt und Wilhelm Kieslinger, der Schatzmeister Peter Köhnlechner und Frau Schlund, die die Vorbereitungen koordiniert hat, die druckfrische Lokale Entwicklungsstrategie beim zuständigen LEADER-Manager Herrn Eisenhut in Uffenheim abgegeben.

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Die Vertreter aller neun mittelfränkischen Lokalen Aktionsgruppen waren im Amt für Landwirtschaft, Ernährung und Forsten zusammengekommen, zur fristgerechten Einreichung ihrer Bewerbungsunterlagen. Neben der „Region an der Romantischen Straße“ waren mit der Region „altmühlfranken“ und dem Landkreis Fürth zwei weitere Regionen vertreten, die erstmalig einen Förderantrag gestellt haben.

Der erste Vorsitzende Herbert Lindörfer hat mittels einer Präsentation die Gebietskulisse der LAG vorgestellt, die Handlungs- und Entwicklungsziele mit ausgewählten Startprojekten erläutert und den zeitlichen Ablauf der Gründung dargestellt, was zu verwundertem, aber auch anerkennendem Kopfschütteln der anwesenden Vertreter der anderen Lokalen Aktionsgruppen geführt hat.

Weitere Regionen aus Mittelfranken, die mit bereits bestehenden Lokalen Aktionsgruppen an vergangenen Förderperioden teilgenommen haben, waren der „Südliche Steigerwald“, der „Aischgrund“, die Region „Hesselberg“, die „Erlebniswelt Roth“, das „Nürnberger Land“ und die Region „Bamberg“. Da einige der Lokalen Aktionsgruppen ähnliche bzw. ergänzende Ziele und Projekte in Angriff nehmen wollen wie die „Region an der Romantischen Straße“, wurde das Treffen zum regen Erfahrungsaustausch und zur Kontaktaufnahme genutzt.

Die Lokalen Aktionsgruppen müssen sich derzeit in Geduld üben, denn die eingereichten Lokalen Entwicklungsstrategien werden nun bis Ende Februar geprüft. Herr Eisenhut, der zuständige LEADER-Manager hofft, dass alle Lokale Aktionsgruppen aus Mittelfranken in der ersten Märzhälfte die Aufnahmeurkunden für die anstehende Förderperiode vom Bayerischen Staatsminister Brunner entgegen nehmen können.

Der Vorstand der LAG wird in der Zwischenzeit erste Vorbereitungen treffen, damit die LAG sofort nach Förderzusage loslegen kann, die Startprojekte, die in den letzten Wochen gemeinsam von den Bürgern erarbeitet wurden, erfolgreich umzusetzen.