Geschichte

Schon vor Jahrtausenden war das Gebiet der heutigen Gemeinde Neusitz besiedelt. Bei Arbeiten für die heutige Autobahn A 7 entdeckte man Spuren eines Dorfes der Bandkeramikzeit (ca. 5000 v.Chr.). Mittelsteinzeitliche Fundstellen (bis 10000 v. Chr.) gibt es bei Wachsenberg, Neusitz und Kirnberg. Neusitz selbst ist im Rothenburger Umland noch ein relativ junges Dorf, gegründet von den Reichsküchenmeistern von Nordenberg. Urzelle war um 1235 eine Burg mit Rittergut, 500 Tagwerk und Kirche. Sogar ein kleines Kloster der Dominikanerinnen gab es im Ort.

Nach bewegten Zeiten über die Jahrhunderte wurde Neusitz 1802 bayerisch und wie Rothenburg auch dem Königreich untertan. Die Gebietsreform 1972 brachte den Zusammenschluß mit Schweinsdorf zur neuen Gemeindestruktur. Es gehören seit jeher die Ortsteile Wachsenberg, Horabach, Södelbronn und Erlbach dazu, ingesamt sind es heute 2093 Einwohner (Juni 2007).